Weinbauregion Zürich – Wo Stadt auf Reben trifft
Die Weinbauregion Zürich ist mit über 600 Hektar Reben das grösste Weinbaugebiet der Deutschschweiz und verbindet städtische Kultur mit ländlicher Weinkunst. Zwischen Zürichsee, Rhein und Thur entfaltet sich eine Landschaft, die seit Jahrhunderten vom Weinbau geprägt ist. Auf diesen Rebflächen wachsen heute über 60 verschiedene Rebsorten, gepflegt von leidenschaftlichen Winzerinnen und Winzern, die Tradition und Moderne vereinen und Zürich zugleich zu einer der führenden Regionen im biologischen Weinbau machen.

© Swiss Wine Promotion – das Weinbaugebiet Zürichsee mit seinen Subregionen (dunkelrot)
Zürich ist der grösste Weinbaukanton der Deutschschweiz und gilt als bedeutendster deutschschweizer Weinkanton, damit auch als grösstes Weinbaugebiet der Deutschschweiz. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Grösse, sondern die Qualität, die aus Erfahrung, Wissen und Respekt für die Natur entsteht. Gerade diese Weinlandschaft ist für Weinliebhaber in der Schweiz, für Freunde regionaler Weinkultur, für genussorientierte Besucher und für gastronomische Betriebe besonders interessant, weil hier urbane Gastronomie und lokale Winzertradition eng zusammenfinden.
Klima und Böden
Das Klima im Kanton Zürich ist mild, aber abwechslungsreich. Der Einfluss des Zürichsees, des Rheins und der Thur sorgt für ausgewogene Temperaturen und eine lange Vegetationszeit. Diese klimatischen Bedingungen sind besonders wichtig für die Weinlese, da sie den optimalen Zeitpunkt und die Qualität der Ernte massgeblich beeinflussen.
Die Böden variieren stark: von kalkhaltigen Schichten im Norden über lehmige Mergelböden bis hin zu sandigen Ablagerungen in den Seeregionen. Diese Vielfalt prägt die unterschiedlichen Stilrichtungen der Weine.
Dank der Hanglagen profitieren die Reben von optimaler Sonneneinstrahlung und guter Drainage – entscheidende Faktoren für Konzentration und Qualität.

© Swiss Wine Promotion – Weinberge am Zürichsee
Geschichte des Weinbaus in Zürich
Die Geschichte des Weinbaus im Kanton Zürich reicht bis ins frühe Mittelalter zurück und ist eng mit der Entwicklung der Stadt Zürich und ihrer Umgebung verbunden. Bereits im 9. Jahrhundert wurde der Weinbau in Zürich an den sonnigen Hängen rund um den Zürichsee und in den heutigen Rebbergen der Stadt Zürich eingeführt. Klöster wie das Grossmünster und das Fraumünster spielten eine zentrale Rolle bei der Pflege und Ausbreitung des Weinbaus. Später übernahmen der Stadtstaat Zürich und die lokale Aristokratie die Verantwortung für die Rebflächen und prägten die Entwicklung der Weinkultur im Kanton.
Im Laufe der Jahrhunderte entstanden im Kanton Zürich zahlreiche Weinbaugebiete, darunter das traditionsreiche Zürcher Weinland, das dynamische Winterthurer Weinland und das vielseitige Unterland. Die sanften Hügel und die unterschiedlichen Böden – von kalkhaltigen Lagen bis zu lehmigen und mergelreichen Rebbergen – bieten ideale Voraussetzungen für den Anbau verschiedenster Rebsorten. Besonders der Räuschling, eine alte weisse Rebsorte, ist eng mit der Geschichte des Zürichsees verbunden, seit dem 9. Jahrhundert in Zürich nachgewiesen und steht für rassige, frische Weine, die hervorragend zu regionalen Spezialitäten wie Fisch aus dem Zürichsee passen.

© Kriegerische Weinlese in Erlenbach, 1444 / Wikimedia Commons, Public Domain, angepasst auf Format 16:9.
Im 19. Jahrhundert war der Kanton Zürich mit rund 20’000 Winzern und über 5600 Hektar Rebfläche einer der bedeutendsten Weinbaukantone der Schweiz; 1875 wurden 491’266 hl Wein geerntet. Trotz Rückschlägen durch die Reblaus, die 1886 in Zürich entdeckt wurde, und die Industrialisierung blieb die Tradition lebendig, auch wenn damit die grosse Blütezeit gegen Ende des Jahrhunderts allmählich ausklang. Heute bewirtschaften die Winzerinnen und Winzer im Kanton Zürich rund 600 Hektar Rebfläche und setzen auf eine breite Palette von Rebsorten wie Pinot Noir, Müller-Thurgau und Räuschling. Die Vielfalt der Böden und das milde Klima ermöglichen es, sowohl elegante Rotweine als auch charmante Weissweine zu erzeugen, die das Terroir der Region widerspiegeln.
Die Weinstadt Zürich und ihre umliegenden Gemeinden sind bis heute Zentren der Weinkultur. Der Weinbauverein Zürich und zahlreiche engagierte Winzerinnen und Winzer tragen dazu bei, die Tradition zu bewahren und gleichzeitig Innovationen voranzutreiben. Mit dem Leitspruch „Think global, drink local!“ unterstreicht der Kanton Zürich die Bedeutung des regionalen Weinbaus und lädt dazu ein, die Vielfalt und Qualität der Zürcher Weine zu entdecken.
Ob auf den sanften Hügeln des Zürcher Weinlands, in den historischen Lagen am Zürichsee oder in den charaktervollen Rebbergen des Winterthurer Weinlands – der Weinbau prägt die Landschaft, die Kultur und die Identität des Kantons Zürich seit Jahrhunderten. Die Weine aus Zürich sind Ausdruck dieser langen Geschichte, der Liebe zur Natur und der Leidenschaft für Genuss und Tradition.
Die Subregionen der Weinbauregion Zürich
Zürcher Weinland – Herz der Weinbauregion Zürich
Das Zürcher Weinland bildet das Zentrum des kantonalen Weinbaus. Zwischen dem Irchel, dem Kohlfirst und dem Stammheimer Zipfel liegen rund 220 Hektar (ha) Reben, die sich auf verschiedene Bezirke verteilen. Die Weinbaugebiete erstrecken sich in den unterschiedlichen Bezirken des Weinlands, die als wichtige administrative Einheiten die Region prägen. Im Raum Zürcher Weinland lassen sich abwechslungsreiche Landschaften und eine klare geografische Einteilung erkennen. Das Rafzerfeld stellt dabei eine eigenständige, ländlich geprägte Region im Zürcher Unterland dar.
Die Böden aus Kalk, Lehm und Mergel speichern Wärme und verleihen den Weinen Mineralität und Tiefe. Das Klima wird durch die Nähe zu Rhein und Thur gemildert. Nebelarme Herbsttage und kühlere Nächte sorgen für eine langsame Reifung der Trauben – ein Garant für elegante, ausdrucksstarke Weine.
Die Gemeinden Marthalen, Flaach, Dachsen und Stammheim sind bekannt für ihre sorgfältige Handarbeit. Hier entstehen Pinot Noir, Müller Thurgau und Räuschling von unverwechselbarem Charakter.

© Weinbauverein Zürcher Weinland – der Worrenberg, oberhalb von Flaach und Volken, zählt zu den renommierten Lagen der Region
Weinbau rund um die Stadt Zürich
Auch die Stadt Zürich selbst blickt auf eine lange Weinbautradition zurück. Schon im Mittelalter wurde an den Hängen des Zürichbergs und entlang des Zürichsees Wein angebaut. Im Vergleich zu anderen Städte wie Genf und Lausanne hat sich der Weinbau in Zürich trotz Urbanisierung bis heute erhalten und prägt das Stadtbild massgeblich.
Heute werden die städtischen Rebberge vom Stadtwein Zürich geprägt – einer Marke, die für Qualität, Regionalität und Handwerk steht. Die Reben wachsen in Zürich-Höngg, Enge und am Zürichberg, die jeweils zu bestimmten Bezirks der Stadt gehören.
Der urbane Weinbau verbindet Landwirtschaft mit Kultur – mitten im Herzen einer Metropole. Die Kombination aus Stadtklima, See-Einfluss und sorgfältiger Pflege macht diese Weine zu echten Besonderheiten.
Winterthurer Weinland – Vielfalt und Dynamik
Das Winterthurer Weinland im Norden des Kantons Zürich umfasst rund 80 Hektar Rebfläche. Hier prägen Kalk- und Mergelböden die Weine, die sich durch Eleganz und Struktur auszeichnen; die Rebberge rund um Winterthur, die zu den traditionsreichen Weinbaugemeinden des Bezirks Winterthur gehören, sind hierfür besonders bekannt.
Rund um Oberwinterthur, Seen und Henggart entstehen hochwertige Weine mit klarem regionalem Profil. Die Rebgemeinden rund um Winterthur spielen eine zentrale Rolle für den Weinbau der Region und tragen massgeblich zur kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung des Weinlands bei. Der Weinbauverein Winterthur, einer der ältesten der Schweiz, setzt sich aktiv für Qualität, Austausch und Weiterbildung ein.
Das jährlich stattfindende Event der Offenen Weinkeller, das ursprünglich aus Winterthur stammt, ist heute in der ganzen Schweiz bekannt und symbolisiert die Offenheit und Innovationskraft der Zürcher Winzerszene.

© Swiss Wine Promotion – das Winterthurer Weinland besticht durch weitläufige Weinberge auf sanft abfallenden Hügeln
Das Limmattal im Kanton Zürich – Klein, fein und traditionsreich
Das Limmattal ist das kleinste, aber traditionsreichste Weinbaugebiet des Kantons. Als eigenständiger Raum innerhalb der Weinbauregion Zürich zeichnet es sich durch seine besondere landschaftliche und geografische Lage aus. In Weiningen, Oetwil und Unterengstringen wird seit Jahrhunderten Wein angebaut.
Die Böden bestehen aus Jurakalk und Moränen, die das Wasser gut speichern. Die Weinberge des Limmattals profitieren von diesen Bodentypen und der geschützten Lage; sie weisen besondere klimatische Verhältnisse auf, die den Charakter der Weine prägen. Durch die geschützte Lage und den Einfluss der Limmat entstehen feine, frische Weine mit markanter Frucht.
Die Blauburgunder aus dem Limmattal sind besonders bekannt – elegant, fruchtig und mit zarter Würze. Sie spiegeln den Charme dieser kleinen, aber feinen Region wider.

© Swiss Wine Promotion – die Weinberge im Limmattal
Weinbau am Zürichsee
Die Rebhänge rund um den Zürichsee gehören zu den bekanntesten des Kantons. Am rechten Ufer, der sogenannten Goldküste, profitieren die Reben von maximaler Sonneneinstrahlung und dem reflektierten Licht des Sees, wobei die Höhe der terrassierten Hänge und die sorgfältig angelegten Weinberg-Lagen am Zürichsee entscheidend zur Qualität des Weinbaus beitragen; das Weinbaugebiet Zürichsee umfasst heute 136 Hektar Rebfläche, nachdem die Rebfläche am Zürichsee einst fast 2000 Hektar betrug.
Am linken Ufer – rund um Richterswil, Stäfa, Meilen und Wädenswil – entstehen elegante Weissweine und fein strukturierte Pinot Noirs. Das Mikroklima am Zürichsee, geprägt durch die Nähe zum Wasser, die Böden und die lokalen Winde, beeinflusst massgeblich die Entwicklung der Reben und die Weinqualität. Räuschling ist eine alte weisse Rebsorte am Zürichsee und wird auch als Züriseerebe bezeichnet; in der Region nimmt sie etwa 19 Hektar Rebfläche ein. Diese Spezialität prägt das Profil der regionalen Weissweine und passt besonders gut zu Fisch aus dem Zürichsee.
Der See wirkt als natürlicher Wärmespeicher und schützt die Reben vor Frost. Zusammen mit den mineralreichen Böden ergibt sich ein Terroir, das Weine von Finesse, Tiefe und Frische hervorbringt.

© Branchenverband Zürcher Wein – Auch das ist Weinbau am Zürichsee. Transport des Lesegutes mit Lastkähnen
Rebsorten und Charakter der Weine
Die Weinbauregion Zürich ist bekannt für ihre Sortenvielfalt und die hohe Qualität ihrer Weine. Die sorgfältige Pflege der Weinreben trägt massgeblich zur Vielfalt der Rebsorten und zur herausragenden Weinqualität bei. Zu den wichtigsten gehören:
- Pinot Noir (Blauburgunder) – die Hauptsorte im Zürcher Weinland; elegant, würzig, mit feiner Struktur, deren Name auf eine lange Tradition in der Region verweist.
- Müller Thurgau (Riesling-Sylvaner) – frisch, aromatisch, mit zarter Fruchtnote und typischer Leichtigkeit; auch unter verschiedenen historischen Namen bekannt.
- Räuschling – eine uralte, autochthone Sorte des Zürichsees, bekannt für Frische und Mineralität, deren Name eng mit der Geschichte des Zürcher Weinbaus verbunden ist.
- Pinot Gris – aromatisch und vollmundig, oft leicht würzig im Abgang.
- Cabernet Jura – eine moderne Schweizer Kreuzung, kräftig, farbintensiv und mit feinen Tanninen.
Zürcher Weine sind harmonisch, präzise und ausdrucksstark – ein Spiegel ihrer Landschaft.

Winzer und Weingüter
Die Winzerinnen und Winzer im Kanton Zürich zeichnen sich durch Innovationsgeist und handwerkliche Präzision aus. Viele Betriebe sind seit Generationen familiengeführt, andere setzen auf moderne, biodynamische Methoden.
Einige Winzer experimentieren mit Piwi-Sorten, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, andere arbeiten konsequent nach biologischen Richtlinien.
Ob traditionell oder experimentell – das Ziel ist dasselbe: authentische Weine, die Herkunft und Leidenschaft widerspiegeln.
Weingut Nadine Saxer – Präzision und Eleganz aus Neftenbach

Das Weingut Nadine Saxer in Neftenbach gilt als eines der profiliertesten Weingüter der Deutschschweiz. Nadine Saxer, diplomierte Önologin, führt den Familienbetrieb mit grossem Engagement und modernem Qualitätsanspruch. Ihre Weine sind geprägt von klarer Handschrift: präzise vinifiziert, elegant und sortentypisch.
Besonderes Augenmerk legt sie auf den Pinot Noir, den sie in mehreren charaktervollen Ausprägungen keltert – vom fruchtbetonten Classic bis zum komplexen Barrique-Ausbau. Auch der Riesling-Sylvaner und der Sauvignon Blanc gehören zu den Referenzen der Region. Die sorgfältige Handlese, das Gespür für Balance und die respektvolle Arbeit im Rebberg machen ihre Weine zu echten Botschaftern des Zürcher Weinlands
Weingut Gehring – Handwerk mit Tradition und Innovation

Das Weingut Gehring in Rafz vereint Tradition, Innovation und nachhaltige Philosophie. Bereits seit Generationen bewirtschaftet die Familie Gehring ihre Reben an den sonnigen Hängen im Zürcher Unterland. Heute führen Andreas und Barbara Gehring den Betrieb mit moderner Kellertechnik und grossem Gespür für die Eigenheiten jeder Lage.
Im Fokus stehen Pinot Noir, Räuschling und Chardonnay, ergänzt durch Spezialitäten wie Cabernet Dorsa oder Gewürztraminer. Die Weine zeichnen sich durch reintönige Frucht, klare Struktur und feine Mineralität aus. Besonders die Rotweine zeigen, welches Potenzial das Klima rund um Rafz und den Kohlfirst bietet. Das Weingut Gehring steht für Zürcher Weinhandwerk mit Herz, Kompetenz und Weitblick.
Weingut Schwarz – Weinkultur am Zürichsee

Das Weingut Schwarz in Meilen liegt an einer der schönsten Weinlagen des Zürichsees. Der Familienbetrieb verbindet traditionellen Rebbau mit zeitgemässer Kellerkunst. Die steilen Hänge oberhalb des Sees profitieren vom reflektierten Sonnenlicht und dem milden Seeklima, das für optimale Reife sorgt.
Die Familie Schwarz kultiviert vor allem Pinot Noir, Riesling-Sylvaner und Chardonnay. Ihre Weine überzeugen durch Eleganz, Frische und einen unverwechselbaren Seecharakter. Das Zusammenspiel von Sonne, Wasser und Boden spiegelt sich in jeder Flasche wider – ein echtes Stück Zürichsee im Glas.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Weinbauregion Zürich
Was gehört zum Zürcher Weinland?
Zum Zürcher Weinland zählen die Gemeinden im Bezirk Andelfingen, darunter Marthalen, Flaach, Dachsen und Stammheim. Das Zürcher Weinland ist das grösste Rebland des Kantons Zürich. Die gesamte Rebfläche des Weinlands beträgt rund 620 ha. Die Weinbaugemeinden liegen in verschiedenen Bezirken, wobei insbesondere der Bezirk Andelfingen eine zentrale Rolle spielt. Die Bezirke prägen mit ihrer Geschichte und Struktur massgeblich die Entwicklung und Bedeutung des Weinlands für den Weinbau in der Region. Es ist das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet des Kantons Zürich.
Wo ist die schönste Weingegend?
Die schönsten Weinlagen liegen am Zürichsee und im Zürcher Weinland. Besonders die sonnenverwöhnten Rebhänge bei Meilen, Stäfa und Stammheim sind bekannt für ihre malerische Schönheit.
Welche Regionen gibt es im Kanton Zürich?
Der Kanton Zürich umfasst mehrere Weinbauregionen: Zürcher Weinland, Winterthurer Weinland, Limmattal, Unterland und das Zürichseegebiet. Das Unterland ist als Weinbauregion besonders bekannt für seine Nähe zum Flughafen Zürich, was die Erreichbarkeit für Besucher und Touristen erleichtert.
Die Rebflächen verteilen sich auf verschiedene Bezirke des Kantons und umfassen insgesamt rund 620 ha, wobei jeder Bezirk eine eigene Weinbaukultur und Geschichte aufweist. Das Rebland rund um den Zürichsee und in den anderen Bezirken prägt massgeblich die Weintradition und die Bedeutung des Weinbaus im Kanton Zürich.
Wo ist die Goldküste in Zürich?
Die Goldküste liegt am rechten Ufer des Zürichsees zwischen Zollikon und Meilen. Das Gebiet ist bekannt für seine sonnenreichen Hänge und hervorragenden Weinlagen.